Hervorgehobener Beitrag

70 Jahre Mazowsze Jubiläumstournee

Besetzung Mazowsze Volksmusikensemble Leitung Jacek Boniecki

Freitag, 26.Oktober 2018 20 Uhr Laeiszhalle Hamburg Großer Saal

Wenn von den besten Tanz- und Gesangsshows der Welt die Rede ist, zählt Polens »Mazowsze« zu denen, die ganz weit vorne genannt werden. Mazowsze, das sind etwa 100 Tänzer, Sänger und Orchestermusiker, die ihr Publikum in einem mitreißenden Tempo für die polnische Tradition begeistern.

Das Ensemble wurde 1948 von dem Ehepaar Mira Ziminska und Tadeusz Sygietznski gegründet und ist heute ein lebendiges Monument der polnischen Musik- und Tanztradition. Als Botschafter der polnischen Kultur ist Mazowsze nun nach über 10 Jahren wieder in Deutschland zu erleben – und feiert dabei gleich ein Doppeljubiläum: 100 Jahre polnische Unabhängigkeit, 70 Jahre Mazowsze!

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Manon Lescaut Oper von Giacomo Puccini

In italienischer Sprache

Donnerstag 29. November 2018 | Großes Haus Staatsoper Hamburg

Romantische Liebe oder ein Leben in Luxus – Manon muss sich entscheiden. Gedrängt von ihrem Bruder Lescaut fällt ihre Wahl auf den wohlhabenden Geronte di Ravoir. Doch während sie sich mit teuren Ketten behängt und den Reichtum feiert, kommen Manon die ersten Zweifel. Für ihre wahre Liebe Des Grieux ist die Sache von Anfang an klar: Er wird alles für seine Manon tun, bis zur absoluten Selbstaufgabe.

Philipp Himmelmann inszeniert die Hamburger „Manon Lescaut“ als einen Rückblick. Der Student Des Grieux erinnert sich schmerzlich an sein Leiden und die Frau, die ihm die Welt bedeutete

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Die Lustige Witwe Operette von Franz Lehár

Text von Leo Stein und Victor Léon nach Henri Meilhac

Mittwoch, 16. Januar 2019, Allee Theater Hamburg

Franz Lehárs „Lustige Witwe“ gilt als eine der erfolgreichsten Operetten aller Zeiten. Sie ist ein Stück über den ewigen Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau, über verpasste Chancen und verletzte Eitelkeiten und darüber, dass man sich im Leben immer zweimal begegnet.

Erst nach zahlreichen Wirrungen und abenteuerlichen Missverständnissen findet das Paar schließlich zueinander. Ihre überaus große Popularität verdankt „Die lustige Witwe“ nicht zuletzt der Fülle von Ohrwürmern wie „Da geh’ ich zu Maxim“, „Lippen schweigen“ oder dem ‚“Vilja-Lied“.

Um den Operetten-Star „Pontevedro“ zu sanieren, veranstaltet der pontevedrinische Gesandte Baron Zeta in Paris ein rauschendes Fest, mit dem Hintergedanken, auf diesem Weg die letzten finanziellen Privatreserven für das Vaterland zu retten. Der drohende Staatsbankrott scheint nur noch durch eine Heirat der millionenschweren Witwe Hanna Glawari mit einem Landsmann abwendbar. Als geeigneter Heiratskandidat soll der lebenslustige Graf Danilo Danilowitsch herhalten, dem allerdings ein etwas zweifelhafter Ruf vorauseilt. Zwischen ihm und der durchaus heiratswilligen Witwe will es anfänglich nicht so recht funken. Und das obwohl sie sich kennen. Schließlich hatte Danilo bereits in jungen Jahren um ihre Hand angehalten.

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Hansa-Theater in Hamburg – Besuch am 16. Jan. 2018

Tempel für Kultur, Kunst und Akrobatik auf Weltniveau

Heike Schröder im Gespräch mit Theatergästen.

Das Hansa-Theater ist jetzt Kulturdenkmal.

Behörde stellt Hansa-Theater unter Schutz. Ob es dort wohl bald eine Gästeanfahrt für Busse gibt? Die Anfahrt ist heute noch schwierig.

Blick auf die Bühne, Hansa Theater

Hansa-Theater bei Nacht

 

Bienen, Blüten und ein Moor

Die Natur braucht Schutzengel

Peter Jäger und Heike Schröder stellen das neue Buch Bienen, Blüten und ein Moor, vor. Ein Geschenk für Kinder

Wer kennt nicht Peter Jäger, den fliegenden Reporter in Quickborn und sein Himmelmoor? Immer, wenn sich in unserer Region wichtiges zuträgt, ist er als Reporter zur Stelle. Mit dem Fahrrad ist er oft unterwegs. Zu einem Plausch steigt er gern ab. „So entstehen nette Freundschaften”, sagt er. Auf seine angenehme Weise schreibt er, neben Büchern, Berichte für örtlichen Zeitungen. Dabei bringt er Klarheit in die Dinge und macht auch verborgenes für Zeitungsleser sichtbar.

„Es tut sich etwas mit meinem Buch“, freut sich Peter Jäger. An Schulen, im Fernsehen und in den Kommunen ist die Not der Bienen zu einem ernsten Thema geworden. „Wir entwickeln gerade ein ganz neues Verständnis für den Nutzen von Insekten. Vielleicht bin ich sogar ein Mosaiksteinchen in diesem Prozess“, sagt Peter Jäger. Dazu möchte der Quickborner Jugendbuch-Autor auch die Leser seines dritten Bienenbuches anregen. „Denn die Natur braucht Schutzengel“, ist sein Urteil. Dies ist der Untertitel seines neuen Buchs »Bienen, Blüten und ein Moor«, das gerade erschienen ist.

Das größte Hochmoor Schleswig-Holsteins

Es ist unschwer festzustellen, dass das größte Hochmoor Schleswig-Holsteins in der Geschichte Holsteins eine wichtige Rolle spielt. Selbst Klassensprecher Keule wacht auf, als der neue Biolehrer das Moor zum Schulprojekt erklärt. Mit blauen Fröschen, Kreuzottern, Wildgänsen und vor allem mit seiner altertümlichen Lorenbahn nimmt das Projekt Fahrt auf. „Besonders zwischen acht und 14 Jahren interessieren sich Mädchen für die Bienen. Jungen interessieren sich eher für die alte Lorenbahn. Sie müssen mit anderen Argumenten vom Schutz der Natur überzeugt werden“, sagt Peter Jäger. Da wird die „Zuckerschleckerei“ der Bienen zum wichtigen Thema, auch in der Schule.

Das neue Jugendbuch

Mit jugendlicher Sprache und den lockeren Illustrationen von Christel Kruse ist das Buch besonders als Jugendbuch geeignet. Auf 140 Seiten kommt keine Langeweile auf. Die märchenhaften Engel Piccolo und Donaldus tragen mit ihrem himmlischen Überblick zum Verständnis der Realität bei. Auf ihrem Flug zu Hamburgs »Elphi« entdecken sie eine Blumenweide für Bienen. Bauer Ackermann hat mit Wildblumen ein Schlaraffenland geschaffen. Die Hobby-Imker Hannes und Siggi stellen am Rand ihre Bienenstöcke auf. Sie sind ganz außer sich vor Freude über den berauschenden Duft der Blüten. Diesmal ist es Realität. Naturfreunde und Landwirte haben sich entschlossen, den Insekten ihren Lebensraum zu erhalten. Zugegeben: Bürgermeister Hell verrät auf der Gemeindekonferenz, dass auch der Landwirt viele Gründe zur Freude hat.

Es gibt Szenen mit Lisa, ihren Freunden und mit der Familie. Sie zeigen, dass zwischenmenschliche Probleme einfach zu lösen sind. Spannung kommt auf, als ein Luftballon-Weitflugwettbewerb die Flugbahn der Bienen kreuzt. Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Auch ältere Leser sind vom Buch begeistert. Sie behaupten mit Vergnügen, etwas dazugelernt zu haben.

Erschienen im © 2018 Kadera-Verlag. Alle Rechte vorbehalten. Das Buch gehört zu Peter Jägers Serie der »Engel-Märchen« zum Thema Umwelt und Natur: Kleine Engel – große Herzen ISBN 978-3-944459-75-2 (2016) Schutzengel geben niemals auf ISBN 978-3-944459-88-2 (2017)

Peter Jäger

Es war eine Odyssee durch viele Berufe, die der 1940 in Stettin geborene Autor durchreiste. Im Hamburger Hafen packte er ebenso zu wie in einer Druckerei. Als Bankangestellter fühlte er sich mit Schlips und Anzug overdressed und entdeckte seine Berufung als Lokalreporter und und freier Journalist. Doch die Lust am Schreiben war mit der Zeitung nicht gesättigt, so schrieb er Kinderbücher: »Vierbeiner auf Probe«, »Die Wiese gehört uns!« Bei der historischen Recherche zu Stadtteil-Chroniken reifte die Idee des Hamburg-Romans »Kalte Wasser« (Sutton-Verlag). Es folgten moderne Engel-Märchen und jetzt mit »Eddie will leben« der zweite Roman, in dem der technische Wandel einer Branche zur Herausforderung neuer Lebensplanungen wird. – Peter Jäger lebt in Quickborn in unmittelbarer Hamburg-Nachbarschaft. – Zur Autoren-Homepage